Krisen

reißen uns aus unserem gewohnten Trott heraus. Sie aktivieren bislang unbewusste Ängste und berühren unsere frühen, tiefen Verletzungen. Sie wollen uns wachrütteln, gleichzeitig führen sie uns, auf unserem Weg nach Innen, zur Selbsterkenntnis. Ihr Sinn ist irgendeine, manchmal auch nur kleinere, Veränderung in unserem Leben, weil irgendetwas „Altes“ nicht mehr stimmt. Krisen zwin­gen uns zum Nachdenken. Sie geben uns die Chance uns neu zu orientieren, sammeln und ausrichten zu können. Es geht darum, innere Impulse wahrnehmen zu lernen, Neues zu wagen und sich selbst treu zu sein. Mutig dem inneren Ruf zu folgen, um neue Wege beschreiten zu können.

Würde unser Leben immer glatt laufen, kämen wir vermutlich nicht auf die Idee, unser Innenleben zu erkunden. Wir würden unsere kostbaren „inneren Schätze“ verfehlen und in unserer Vorstellung davon, wie unser Leben zu sein hätte, eher dahindümpeln. Doch die „Narkose“ unserer Gewohnheiten, lieb gewonnenen Bequemlichkeiten oder der übervolle Terminkalender sind im Grunde Ablenkungsmanöver vom „Wesentlichen“, lassen unser inneres Feuer versiegen und ersticken förmlich unsere Lebensenergie.

Nicht wenige von uns ereilt dann irgendeine Krankheit, andere werden auf unerklärliche Weise in irgendeinen Verkehrsunfall hineingezogen, der nächste verliert vielleicht seinen Job usf.. So schmerzlich solche Situ- ationen für jeden von uns sind, dienen sie einzig und alleine dem Zweck, uns aus dem Verkehr zu ziehen, zur Ruhe und zum Nachdenken über unser bisheriges Leben zu zwingen. Es geht um unsere innere Verwandlung - das Herausnehmen aus einer nach außen und vorwiegend auf Materielles gerichteten Bezogenheit - zugunsten der Wahrnehmung des inneren Rufes, sowie der Signale unseres Körpers und unserer Seele.

Der in uns angelegte Lebensplan, die Melodie unserer Seele, verlangt nun Beachtung und Erforschung unseres inneren Lebensraumes. Anstatt in festgetretenen Bahnen, wie gewohnt weiter zu latschen und damit in der Entwicklung zu stagnieren, fordert unser Leben eine Ausrichtung hin zu unserer Berufung & Bestimmung. Dieser Prozeß fortschreitenden inneren Erwachens mit dem Ziel der Verwirklichung unserer Berufung, ist der einzige Weg ein Leben - getragen aus unserer inneren Mitte von innerer Freiheit, Zufriedenheit, Gelassenheit, Zuversicht und Souveränität - leben zu können. Möglich wird all dies nur, wenn wir auch unsere Schwächen, sowie verletzten oder traumatisierten inneren Teilpersönlichkeiten erkennen, annehmen und lieben lernen.

Vor diesem Hintergrund möchte ich Sie einladen, Krisen weniger patho- logisch zu sehen. Sie statt dessen als Chance zu nutzen für Umbruch, Neuausrichtung, Veränderung und Aufbruch zu neuen Ufern, und gleichzeitig dem, was wir von Geburt an schon in uns tragen – zur Verwirklichung unserer Selbst, nämlich DER oder DIE zu werden, die wir von unserem tieferen Wesen her schon sind.

Gleichzeitig ermöglichen uns diese Übergangsphasen über uns selbst hinaus zu wachsen, um unseren Platz im größeren Ganzen zu finden. An- zukommen dort, wo wir immer schon hin wollten, was wir uns im tiefsten Inneren alle sehnlichst wünschen: ANKOMMEN, an einem Ort innerer Ruhe, der uns mit Momenten des Glücks und der Verbundenheit mit dem großen Ganzen erfüllt. Momenten des „EINS-SEINS“ mit uns selbst, der Schönheit der Natur und anderen Menschen.

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Christiane Neidel
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